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Die
Daten |
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Lastannahmen |
Zu
berücksichtigen sind Werte von 1,00 kN/m2 bei
80-mm-Glassteinen bis ca. 3,5 kN/m2 beim Spezial-Glasstein 1990
F. |
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Wärmeschutz
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Glassteinwände
sorgen dafür, dass einfallendes Sonnenlicht in den Sommermonaten die
unerwünschte Aufheizung der Räume vermindert, während die niedrig
stehende Wintersonne ihren erwünschten Beitrag an Strahlungswärme für
die Räume leisten kann.
Glassteinwände
entsprechen den Anforderungen der Verordnung über einen
energiesparenden Wärmeschutz bei Gebäuden für die im 1. Abschnitt
genannten Gebäude mit normalen Innentemperaturen.
Glassteinwände sind in ihrem Wärmedurchgangskoeffizienten mit der
normalen 2-Scheiben-Isolierverglasung vergleichbar.
Der Wärmedurchlasswiderstand 1/
und der Wärmedurchgangskoeffizient U von Glassteinwänden hängen von
dem Format der Glassteine und dem Fugenmaterial ab.
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Schallschutz
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Allein
durch das Eigengewicht einer Glassteinwand ist ein besonders guter
Schallschutz gewährleistet.
Die
Einzelwerte sind Format und Typabhängig. Schalldämm-Maße von Rw
40 bis 49 dB werden erreicht.
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Brandschutz
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Brandschutzverglasungen
sind Bauteile, die im Allgemeinen aus einem oder mehreren lichtdurchlässigen,
raumabschließenden Elementen bestehen.
In ihrer raumabschließenden Funktion sollen sie die Ausbreitung von
Feuer und Rauch über einen bestimmten Zeitraum verhindern.
Die Glassteinelemente der Brandschutzverglasung sind keine tragenden
Bauteile.
Man
unterscheidet zwischen G- (E) und F- (EI) Verglasungen:
Als
G-Verglasung gelten lichtdurchlässige Bauteile die die Ausbreitung von
Feuer und Rauch verhindern. Der Durchtritt der Wärmestrahlung wird
lediglich behindert, an die Erhitzung der feuerabgewandten Seite werden
keine Anforderungen gestellt.
Wand- und Deckenelemente sind von G-30 bis G-120 lieferbar.
Als
F-Verglasung gelten lichtdurchlässige Bauteile die nicht nur die
Ausbreitung von Feuer und Rauch, sondern auch den Durchtritt der Wärmestrahlung
verhindern. Die dem Feuer abgewandte Seite darf sich im Mittelwert um
nicht mehr als 140º Kelvin (Temperaturdifferenz) bzw. um 180º K im
Einzelwert erhöhen (DIN 4102, Teil 2, Abschnitt 5.2.2.).
Wand- und Deckenelemente sind von F-30 bis F-90 lieferbar.
Alle bis F-90* feuerhemmend oder feuerbeständig
baurechtlich vorgeschriebenen Verglasungen im Innen- oder Außenbereich
sind mit Glasstein-Elementen ausführbar.
*
F-90-Brandschutzwand mit weichem Stoß (3000 Nm) nach DIN 4102-3 mit
28-mm-Fuge geprüft.
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Objektschutz
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Glassteinwände
genügen hohen Sicherheitsanforderungen. Typische Einsatzbereiche sind:
-
Kellerfenster
- Hauseingangsbereiche
- Lichtwände in Lager- und Produktionsräumen oder Werkstätten
- Sicherheitsbereiche bei industrieller Produktion, Flughäfen etc.
- Computerzentren und
- Geldinstitute
Das
Bundeskriminalamt, Wiesbaden, empfiehlt besonders Glassteine für einen
hohen Personen- und Objektschutz. |
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Beschuss
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Glassteine
bieten einen hohen Widerstand gegen Beschuss.
Die Beschussprüfung erfolgt an Glassteinelementen mit Standardaufbau
nach DIN 4242, wobei der Glasstein und im Anschluss die Fugen beschossen
werden.
Die
erreichten Widerstandsklassen nach DIN 52290-2 bzw. EN 1552:
C3-SA, FB-1 NS, FB-3 S, FB-6 S, FB-7 S
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Einbruch
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Glassteinwände
bieten einen hohen Einbruchschutz; dieser lässt sich durch die Wahl des
Glassteinformates, die Fugenbreite und die Bewehrung der Mörtelfuge
erheblich verbessern. Die Widerstandsklasse WK10 ist mit Glassteinen
oder Betongläsern bis zu einer Größe von 240 x 240 mm, die
Widerstandsklasse WK 60 bei einer Größe bis zu 200 x 200 mm zu
erreichen. Voraussetzung hierfür ist eine kreuzweise Bewehrung mit
Spezialstahl. |
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Ballwurfsicherheit
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Glassteinwände
bieten in allen Anwendungsgrößen hohe Sicherheit bei Ballwurf, Erschütterungen,
Beben etc. Die Stabilität ergibt sich aus der Statik von Glassteinen
und Bewehrung.
(Ballwurfsicher:
Hallen kleiner als 21 x 45 m, Hockeyspielen verboten)
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